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Buchhaltung Blaschka

Per­so­nal­ver­rech­nung


in eigener Sache

Leider hat das Arbeits­recht eine Kom­plexi­tät er­reicht, die es fak­tisch un­mög­lich macht, alles richtig zu machen. Die ent­wickelte Judi­ka­tur er­laubt mittler­weile den Ver­wal­tungs­be­örden, jeden kleinsten Fehler mit voller Härte zu be­strafen. Um möglichst wenig An­griffs­fläche zu bieten, ist es drin­gend an­zu­raten, Ver­ein­barungen nur schrift­lich zu tref­fen und jeden Schritt möglichst genau zu doku­men­tieren.

freie Gewerbe die nach 412a ASVG zu klären sind

Mit dem Sozial­Ver­sicherungs­Zu­ord­nungs­Gesetz (SVZG) wurde die Mög­lich­keit ge­schaffen, zu defi­nierende freie Ge­werbe, vor dem Tätig­werden zu prüfen, ob nicht doch ein Dienst­ver­trag vor­liegt, an­statt eines Unter­nehmer­tums.

Zwischen den Gebiets­kranken­kassen, der Ver­sicherungs­an­stalt für Eisen­bahnen und Berg­bau sowie der Sozial­ver­sicherungs­anstalt der ge­werb­lichen Wirt­schaft wurde eine ab­ge­stimmte Liste der freien Gewerbe er­stellt, die dem Ver­fahren zur Klärung der Ver­sicherungs­zu­ord­nung gemäß 412a Z. 2 lit. a ASVG unter­zogen werden.

AbgÄG 2016

Netto­ent­gelt­ver­mu­tung

Die Neu­fas­sung des § 62a EStG soll zwar lt. EBs zum Re­gier­ungs­be­schluß einen „Irr­tum” bei der Be­mes­sung der ab­zu­führ­en­den Lohn­steuer nicht pöna­li­sier­en, bietet aber trotz­dem jedem GPLA-Pr­üfer, der eine Unter­ent­lohn­ung iSd LSD-BG fest­stellt, ein ide­ales Ein­falls­tor um eine Nach­be­mes­sung durch­zu­führen.

Die Wen­dun­gen „die Lohn­steuer nicht vor­schrifts­mäßig ein­be­hal­ten” (Abs. 1 nF) bzw. „die Lohn­steuer nicht oder nicht voll­stän­dig ein­be­hal­ten” (Abs. 2 nF) können bei jeder an­ge­zeig­ten Unter­ent­lohn­ung an­ge­wandt wer­den. Womit der be­reits ent­rich­tete Brutto­lohn als Netto­lohn an­ge­sehen wer­den kann, was eine Hoch­rech­nung auf den (fik­ti­ven) Brutto­lohn, mit einer ent­sprech­enden Lohn­steuer- und So­zial­ver­sich­erungs­nach­for­derung, zur Folge hätte.

Ar­beits­zeit­er­fass­ung

Da der OGH im Urteil 8 ObA 46/13t den Dienst­geber die Pflicht zur Führung der Ar­beits­zeit­auf­zeich­nung­en auf­bür­det, kön­nen Sie hier eine Datei runter­laden, die Sie als Basis ver­wen­den können.

Der erste Mit­ar­bei­ter

Sie wol­len den ersten Mit­ar­bei­ter ein­stel­len – oder haben ihn schon ein­ge­stellt?

Als Dienst­ge­ber be­nö­ti­gen Sie bei di­ver­sen Kör­per­schaf­ten ein DG-Kon­to:

Bei all die­sen Schrit­ten kann ich Sie unter­stützen und elek­tro­nisch Be­hörden­wege er­le­di­gen.

Im Zwei­fel wäre zu klären, wel­cher Kol­lekt­tiv­ver­trag an­zu­wen­den ist. Das LSDBG stellt eine nie­dri­gere Ent­lohn­ung­en als vom „rich­ti­gen” KV vor­ge­geben unter Strafe – eine Ver­wal­tungs­strafe, die unter das Ab­zugs­ver­bot des 20 EStG bzw. 12 KStG fällt.

Melde­fristen

Sehr wichtig ist die Ein­hal­tung der ge­setz­lichen Melde­fristen. Deren Nicht­be­fol­gung löst bei­spiels­weise die Weiter­ver­rech­nung der Bei­träge bis zu 3 Monate aus ( 56 Abs. 1 ASVG). Dies wird voll­auto­mati­siert von der Appli­ka­tion MVB durch­ge­führt und wäre ge­ge­benen­falls mit­tels Ein­spruch zu be­kämpfen.

BUAG / BUAK

Das Bau­ar­bei­ter-Ur­laubs- und Ab­fer­ti­gungs­ge­setz nennt im 2 taxa­tiv (ab­schließend) die Be­rufe, die diesem Gesetz unter­lie­gen.

Im An­wen­dungs­be­reich des BUAG gibt es spe­ziel­le (Melde-)Pflichten zu be­achten.

Finanz­po­li­zei

Die FinPol hat ein weit­reich­en­des Be­tre­tungs­recht, um (u.a.) Schwarz­ar­beit kon­trol­lier­en zu kön­nen.

Das be­trifft nicht nur Bau­stel­len, son­dern jedes be­lie­bi­ge Ge­schäfts­lo­kal. Wird dabei ein Dienst­neh­mer an­ge­trof­fen, der nicht (recht­zei­tig) an­ge­mel­det wurde, kann eine Ver­wal­tungs­stra­fe ver­hängt wer­den – die dem Ab­zugs­ver­bot unter­liegt.

Aus­hang­pflich­tige Ge­setze

Wie der Name ver­rät, han­delt es sich da­bei um eine Samm­lung von Ge­setztes­tex­ten, zu de­ren Auf­lie­gen in den Ge­schäfts­räum­lich­kei­ten, an einer für den Dienst­neh­mer leicht zu­gäng­lichen Stel­le, jeder Dienst­geber durch den Ge­setz­ge­ber ver­pflich­tet wurde.

Um im­mer am ak­tuel­len Stand zu sein, wel­che das sind, bzw. im­mer die ak­tuel­le Rechts­lage auf­lie­gend zu haben, em­pfiehlt es sich, den ent­sprech­en­den Kodex beim Linde Verlag zu abon­nier­en. (Das ist deut­lich bil­liger, als eine Ver­wal­tungs­strafe vom Ar­beits­in­spek­tor, die dem Ab­zugs­ver­bot unter­liegt.)


BhB nimmt Wissen in Betrieb

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